Hupenknöpfe aus PLEXIGLAS® Formmassen

© Evonik Industries AG, Konzernarchiv Hanau

Eine Revolution in der Kunststoffverarbeitung

Schon bald nach der Marktreife von PLEXIGLAS® in den 1930er-Jahren beschäftigten sich die Chemiker bei Röhm & Haas intensiv damit, Formmassen aus PLEXIGLAS® für die Anwendung im Spritzgießverfahren herzustellen.

Beim Spritzgießen wird – vereinfacht gesagt – ein Werkstoff verflüssigt und unter Druck in eine Form eingespritzt. Daraus kann das fertige Bauteil dann entnommen werden. Der Vorteil: Das Verfahren ermöglicht hohe Stückzahlen und eine kostengünstige Produktion von präzisen Formteilen in nur einem Arbeitsschritt. So sind spritzgegossene Bauteile aus PLEXIGLAS® heute beispielsweise in der Automobilindustrie als Säulenblenden kaum wegzudenken. Diese Erfolgsgeschichte begann in den 1930er-Jahren.