Deckenleuchte Petasus Pendula

© SemperNovum

Wenn sich Tradition und Moderne verbinden

Drei Dinge haben den niederländischen Designer Louis Verbeek immer fasziniert: Design, Technik und Geschichte. Mit PLEXIGLAS® gelingt es ihm, diese Leidenschaften zu außergewöhnlichen Lampen zu verschmelzen.

„Meine Leuchten sind meine Kinder“, sagt Louis Verbeek. Und wie bei echten Kindern hat jede Lampe ihre eigene Persönlichkeit. Die Einzigartigkeit dieser Lichtobjekte liegt im Konzept von SemperNovum – dem Design-Label von Louis Verbeek – begründet. Es verbindet historische Baustoffe aus Restaurationsobjekten wie alten Schlössern, Burgen oder Bauernhöfen mit modernem Design, Technik und Materialien wie PLEXIGLAS®.

Wie die Lampen das Licht der Welt erblickten

PLEXIGLAS® spielt mit dem Licht durch Brechung, Streuung und Führung, was in jeder Lampe ganz überraschende Effekte hervorruft.

Louis Verbeek
Inhaber und Designer von SemperNovum

Die Initialzündung für das Entwerfen von Lampen war für Verbeek ein Wettbewerb im Jahr 2008. Hierfür gestaltete der Designer seine allererste Lampe – Modell Arcus. Schon damals mit PLEXIGLAS®. Seitdem entwickelte sich die Passion für Lichtobjekte zum Fulltime-Job und zu seinem Design-Label SemperNovum. PLEXIGLAS® spielt dabei für Verbeek eine ganz besondere Rolle, denn alle seine Lampen werden mit dem Markenacrylglas hergestellt. „PLEXIGLAS® kann man nicht nur hervorragend verarbeiten. Die durchgängige Qualität der Transparenz und die Streuung des Lichtes kann kein anderes Material leisten“, so der niederländische Designer. Experimente mit Glas scheiterten schnell an den Schwankungen der Qualität, da die Transparenz bei dickerem Glas von der Beschaffenheit des verwendeten Eisenerzes abhängt. Bei einem Naturstoff ist diese jedoch nicht steuerbar. „Bei PLEXIGLAS® kann man sich immer 100-prozentig auf eine konstante Güte verlassen“, freut sich Verbeek.

ine Lampe wird zuerst als Skizze entworfen. Dann folgen die Konstruktionszeichnung und eine farbige, dreidimensionale Computeransicht.

Licht gestalten

Das Leben jeder Lampe von Louis Verbeek beginnt auf dem Papier. Nach den ersten Skizzen folgen konkrete Konstruktionszeichnungen, die er dann zu farbigen, dreidimensionalen Computeransichten weiterentwickelt. Selbst die Stecker, Schalter und LED-Fassungen werden von dem Designer selbst gestaltet und dann von mehr als 20 Zulieferern hergestellt. Da wundert es nicht, dass es sich bei den Leuchten um exklusive Objekte handelt, die zudem wegen des verwendeten historischen Materials auch nur in limitierten Auflagen zu haben sind.

© SemperNovum

PLEXIGLAS® – ein echter Prototyp

Verbeek entwickelt das Design seiner Leuchten durch eine Mischung aus großer Materialkenntnis und nicht minder großer Freude am Experimentieren. Schon in den ganz frühen Entwicklungsphasen arbeitet er dabei mit PLEXIGLAS®, fertigt bereits erste Prototypen daraus, da er das gewünschte Material im PLEXIGLAS® Onlineshop direkt zugeschnitten bestellen kann. „Ich muss mir selbst einen Eindruck vom Material verschaffen, bevor ich wirklich weiß, wie es wirkt“, so Verbeek. Denn: Wie sich die Lichtwirkung einer Lampe entwickelt, ist – trotz gleichbleibender Qualität von PLEXIGLAS® – nicht immer vorhersehbar, da Verformungen die Lichtstreuung des Materials verändern. Was ihn dabei besonders fasziniere, sei die Fähigkeit von PLEXIGLAS®, Licht von einem Ort zum anderen zu transportieren.

PLEXIGLAS® für Leuchtendesigner

PLEXIGLAS® bietet Designern viel Raum für ihre Ideen. Denn das Material ist als Platte, Rohr und Stab und in vielen verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Oberflächen und speziellen Eigenschaften erhältlich. PLEXIGLAS® Textures beispielsweise ist für außergewöhnliches Leuchtendesign ein spannendes Material. Es bietet unterschiedliche Oberflächenstrukturen oder haptische Muster – ob gerippt, mit Waben oder in der Optik von Borke.

Zwei Welten verbinden

Das moderne Material PLEXIGLAS® kombiniert der Designer dann mit „echten historischen Schätzen“, wie er es nennt. Darunter sind beispielsweise Lehmziegel aus Bauernhäusern, Steine aus Schlössern, Holzstücke aus Getreidemühlen. „Wenn die Gebäude instand gesetzt werden, bleiben häufig Materialien übrig“, sagt Verbeek. „Diese nehmen wir, restaurieren sie dann sehr vorsichtig und schenken ihnen ein neues Leben.“ Jede Leuchte von SemperNovum kann nach Wunsch mit diesen Materialien gestaltet werden. Eine kleine Plakette auf der Leuchte erinnert dann an die Herkunft des historischen Bauteils – eine einzigartige Leuchte mit einer ganz eigenen Persönlichkeit.