Nahaufnahme Mikroalgenzucht im Labor

© chokniti/stock.adobe.com

Nachhaltige Rohstofflieferanten

Mikroalgen produzieren wertvolle Biomasse effizienter als jede Landpflanze. Weil die kleinen Alleskönner dazu vor allem viel gleichmäßiges Licht benötigen, setzt der Algenzüchter Algicel auf transparente Rohre aus PLEXIGLAS®.

Für Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika, Pharmaprodukte und sogar zur Energiegewinnung: Mikroalgen sind bereits heute vielfältig einsetzbar. Zudem entdecken Forscher immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten der kleinen Wunderpflanzen.

Antioxidans aus der Natur

So stellten die Gründer des portugiesischen Unternehmens Algicel eine hohe Konzentration des Antioxidans Astaxanthin in den Mikroalgen ihrer Heimat, der Azoreninsel São Miguel, fest. Antioxidantien schützen nicht nur die Zellstruktur der Haut, sondern auch den ganzen Körper vor oxidativen Stress- und Alterserscheinungen sowie vor Entzündungen. Seit 2007 erforscht das Unternehmen eine Methode, die gesundheitsfördernde Substanz Astaxanthin aus den Mikroalgen zu gewinnen, die auf den Azoren in ihrer natürlichen Umgebung wachsen. Denn das Klima und die reinen Binnengewässer der Inselgruppe sind ideal für diese Algenart. Im Sommer 2019 hat das Unternehmen nun auf Basis einer selbst entwickelten Technologie mit der industriellen Kultivierung von Mikroalgen der Spezies Haematococcus pluvialis begonnen.

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Optimale Bedingungen für das Wachstum

PLEXIGLAS® XT Rohre kaufen

Die extrudierten Acrylglasrohre sind unübertroffen alterungs- und witterungsbeständig, hochtransparent, brillant, bruchfest sowie einfach form- und bearbeitbar. Erhältlich sind PLEXIGLAS® XT Rohre unter anderem im PLEXIGLAS® Onlineshop in vielen Farben und Durchmessern.

Um die Mikroalgen für den Massenmarkt produzieren zu können, musste das Unternehmen zunächst eine Umgebung schaffen, die den Binnengewässern der Azoren möglichst ähnlich ist. Algicel setzt dafür auf sogenannte Photobioreaktoren aus PLEXIGLAS® XT Rohren. Diese Variante des Markenacrylglases ist UV-durchlässig für das volle Spektrum der Sonnenstrahlen und bietet in Kombination mit der Lichtdurchlässigkeit von 92 Prozent optimale Bedingungen für die Mikroalgen: Neben Nährstoffen und Wasser sowie Kohlendioxid aus der Luft brauchen Algen vor allem viel gleichmäßiges Licht für ihr Wachstum.

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Außergewöhnliche Lichtdurchlässigkeit

„PLEXIGLAS® ist einer der transparentesten Werkstoffe, die es gibt. Es findet nahezu keine Absorption von sichtbarem Licht im Material statt“, sagt Janina Rossmann, Produktmanagerin für PLEXIGLAS® Rohre bei dem Hersteller des Markenacrylglases. Die Lichtdurchlässigkeit bleibt bei den Rohren zudem über Jahrzehnte erhalten: PLEXIGLAS® verfügt über einen materialeigenen UV-Schutz. Dieser verhindert bei nahezu allen farblosen, transparenten Varianten des Markenacrylglases, dass es vergilbt und damit seine Lichtdurchlässigkeit verliert – garantiert für 30 Jahre.

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Rasantes Pflanzenwachstum

Dank dieser Eigenschaften wachsen die Mikroalgen nun nahezu unter Naturbedingungen und erreichen innerhalb von nur 30 Tagen ihre maximale Anzahl. Die Ernte erfolgt durch Zentrifugation der Mischung aus Wasser und Mikroalgen. „Dank der absoluten Rundheit unserer Rohre eckt dabei nichts an“, erläutert Rossmann. Danach beginnt der Erntezyklus von vorn. Dementsprechend oft müssen die mehr als 1.000 zwei Meter hohen Rohre ausgespült und neu befüllt werden. Die glatten, porenlosen Innenwände der Rohre sorgen dafür, dass keine Fäulnisbakterien oder Mikroorganismen haften bleiben. Dadurch bleiben die Rohre aus PLEXIGLAS® während der gesamten Kultivierung sauber – und tragen damit zu einer effizienten und dabei nachhaltigen Produktion von Biomasse bei.

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