PLEXIGLAS® war während des Messebooms ab den 1950er-Jahren ein beliebtes Element zur Gestaltung von Mesständen.

© Evonik Industries AG, Konzernarchiv Hanau

Kreativ auffallen im Messeboom des Wirtschaftswunders

Um die Besucher zu beeindrucken, waren Unternehmen schon in den 1950er- und 1960er-Jahren auf der Suche nach Materialien, mit denen sie ihre Messestände auffällig in Szene setzen konnten – so wie mit PLEXIGLAS®.

Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die internationalen Messen auch in Deutschland wieder ihre Arbeit auf, viele neue Standorte und Fachmessen kamen hinzu. Die Wirtschaft erholte sich, und der Arbeitsmarkt florierte. Steigende Gehälter sorgten für einen Wohlstand der Gesellschaft, der sich auch in Konsumwünschen äußerte. Wer Produktneuheiten entdecken wollte, informierte sich auch auf Messen.

Der erste Eindruck entscheidet

Im Lauf der 1950er- und 1960er-Jahre wurdeviele Messen immer größer und vielfältiger, zudem entstanden zahlreiche neue Fachmessen für klar abgegrenzte BranchensegmenteDie Aussteller mussten sich daher etwas einfallen lassenum den eigenen Messeauftritt von der wachsenden Konkurrenz abzuhebenDer Stand sollte dem Besucher sofort auffallen und möglichst einzigartig seinHier kam häufig PLEXIGLAS® ins Spiel. Das Markenacrylglas ist durch seine Eigenschaften bis heute ideal für die Gestaltung von Messeständen und zur Präsentation von ProduktenOb raffinierte Spiegel, dekorative Leuchtzeichen oder phantasievolle Vitrinen: Dank seiner großen Vielfalt an Farben und unterschiedlichen Oberflächen sowie seiner unkomplizierten Verarbeitung wurde PLEXIGLAS® schon damals nahezu überall im Messebau eingesetzt.

Das war auch das Motto von Röhm & Haas, dem Unternehmen, das PLEXIGLAS® 1933 erfunden und als Marke registriert hat, als es als Aussteller auf der Kunststoffmesse 1967 in Düsseldorf verkündete: Nicht nur auf der K 67 gibt PLEXIGLAS® in Form von Lichtdecken und Trennwänden, von bizarren Vitrinen und raffinierten Funktionsmodellen vielen Ständen den letzten Schliff und die gewünschte Publikumswirkung. Das ist überall auf der Welt so.“

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Blicke nach innen

Messebesucher wollten schon damals – genauso wie auch heute – vor allem Neuheiten sehen. Für Unternehmen ist es daher seit jeher wichtig, ihre Produkte entsprechend in Szene zu setzen. Dafür waren in den 1950er- und 1960er-Jahren auf Messen durchsichtige Modelle, die komplizierte Vorgänge sichtbar machen, besonders beliebt. Denn wer anderen zeigen möchte, was sich beispielsweise im Inneren einer Maschine tut, kann dies nur durch eine transparente Hülle. Mit PLEXIGLAS® sind solche Modelle ohne größeren Aufwand anzufertigen, da sich das Markenacrylglas gut verarbeiten und auch in alle erdenklichen Formen bringen lässt. Darüber hinaus ist es leicht und bietet eine verzerrfreie Sicht auf das Innere – swie bei einem transparenten Auto aus PLEXIGLAS®, das bei der Internationalen AutomobilAusstellung (IAA) im Jahr 1969 zu einem eindrucksvollen Besuchermagneten wurde.

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