Das Entwicklungszentrum von Airbus Helicopters in Donauwörth

© BUTZBACH/Eisert

Eine zweite Haut für Fassaden

Eine transluzente Fiberglasfassade sorgt im Entwicklungszentrum von Airbus Helicopters in Donauwörth für blendfreies Licht im Inneren. Dank PLEXIGLAS® Folie ist sie bestens gegen sämtliche Witterungseinflüsse geschützt.

Fassaden verbinden Design und Funktion: Sie sind das Gesicht eines Gebäudes, gleichzeitig lassen sie Licht ins Innere und sorgen für eine Wärmedämmung. So wie die von der Firma Butzbach installierte Fiberglasfassade im Entwicklungszentrum von Airbus Helicopters in Donauwörth. Die Fassadenelemente sind mit einer Folie aus PLEXIGLAS® geschützt und somit widerstandsfähig gegen UV-Licht und Feuchtigkeit. Die Ästhetik der Fassade und die Lichtqualität im Inneren bleiben dadurch dauerhaft erhalten.

Die ideale Kombination

Am Standort Donauwörth legt der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus Helicopters seinen Fokus auf Entwicklung, Prototypenbau, Fertigung, Service und Training für Hubschrauber. Um ideale Arbeitsbedingungen im Entwicklungszentrum zu schaffen, entschieden sich Bauherr und Architekt dafür, einen Großteil der Fassadenfläche aus transluzentem Fiberglas zu fertigen. Denn die hohe Lichtdurchlässigkeit des Materials führt im Innenbereich zu einer schlagschatten- und blendfreien Ausleuchtung. Die gesamte Fassaden- und Torfläche wird sozusagen zur passiven Beleuchtung energiesparend mitgenutzt.

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Fassadenelemente aus Fiberglas mit einer Schutzschicht aus PLEXIGLAS®

Klare Struktur, geringes Gewicht

Die einzelnen Elemente der Fiberglasfassade VARIOPLANplus der Firma Butzbach messen 10 x 1 Meter und erzeugen damit eine prägnante horizontale Struktur. Zudem sind sie statisch sehr belastbar und übertragen dank des geringen Eigengewichts von etwa 10 Kilogramm pro Quadratmeter nur begrenzte Lasten auf den Baukörper. Ihr Wärmedurchgangswert entspricht dabei einer modernen Zweifach-Isolierverglasung.

© BUTZBACH/Eisert

Transparenter Schutzschild

Doch Witterung und aggressive UV-Strahlen setzen Kunststoffen wie Fiberglas zu. Deshalb werden alle Fiberglaspaneele der Firma Butzbach mit einer Schutzschicht ausgestattet, so auch in Donauwörth. „Durch die Kombination von Fiberglas mit einer Schutzschicht aus PLEXIGLAS® stellen wir eine hohe und gleichbleibende Qualität über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes sicher“, sagt Holger Krehl, Geschäftsbereichsleiter Fassaden bei der Butzbach GmbH Industrietore. Rund 4.000 Quadratmeter der Folie aus dem Markenacrylglas von Röhm hat die Spezialfirma für das Airbus-Projekt verarbeitet.

PLEXIGLAS® Folien

PLEXIGLAS® Folien bestehen aus Polymethylmethacrylat (PMMA) und sind mit unterschiedlichem Gehalt an UV-Absorbern ausgestattet. Sie werden in Dicken zwischen 50 Mikrometer (µm) und 1.000 µm sowohl für dekorative als auch für schützende Anwendungen hergestellt. In der Architektur steigt die Nachfrage nach solchen langlebigen Produkten. Deshalb produziert Röhm seit 2018 auf einer neuen Anlage mehrschichtige PLEXIGLAS® Folien, mit denen Außenbauteile jahrzehntelang gut aussehen.

Vor allem die Beständigkeit gegen UV-Strahlung, Wind und Wetter schätzt Krehl an der PLEXIGLAS® Folie, die durch diese Eigenschaften ein gefragtes Material für Fassaden, aber auch für Fenster ist. Denn die PLEXIGLAS® Folie vergilbt nicht und wird nicht rissig oder spröde. Außerdem haftet durch die Schutzschicht weniger Schmutz an den rund 2.000 Quadratmetern Fassade und den 16 Hubtoren in Größen von bis zu 8,5 x 6,5 Metern. Des Weiteren sind die Fiberglasfasern dank der Folie abgedeckt, wodurch die Einzelelemente auch langfristig ein höchst ästhetisches und brillantes Erscheinungsbild behalten. Gleichzeitig lässt die PLEXIGLAS® Folie aufgrund ihrer hohen Lichtdurchlässigkeit genügend Sonnenlicht durch, sodass die Fiberglaselemente ihrerseits das Tageslicht ins Gebäudeinnere leiten können. Einer der großen Vorteile von Fiberglasfassaden bleibt somit dauerhaft erhalten – und die Airbus-Ingenieure können stets im besten Licht ihre Hubschrauber-Prototypen entwickeln.

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